Hierbei wird der angelegte Wert direkt und dauerhaft übergeben. Verwendet man mehrere Zuweisungen für einen Ausgang, so wird nur das letzte Netzwerk ausgeführt, denn dieses überschreibt den Wert der vorgehenden Anweisungen!

 

Man kann sich das leicht wie eine Spule, bzw. LED vorstellen, die nur schaltet, bzw. leuchtet, wenn sie mit Strom versorgt werden.

 

 

Übungen:

  1. Erstelle ein neues Projekt namens „BP_1­_{Name}“ und realisiere folgende Aufgabenstellung:
    • Solange die Start-Taste betätigt wird, soll Q1 leuchten.
    • Ändere das Programm so ab, dass beim Betätigen der Start-, oder Stopp-Taste Q1 und Q2 leuchten. Die Lampen sind nur solange aktiv, solange eine der beiden Tasten betätigt wird.

  2. Erstelle ein neues Projekt namens „Ampel_1_{Name}“ und programmiere eine Ampel, welche mit Tastendruck gesteuert wird.
    • Mit der Start-Taste wird die grüne LED, mit dem Schlüsselschalter die orangene LED und mit der Stopp-Taste die rote LED gesteuert.
      Die LEDs sind nur so lange aktiv, solange die jeweiligen Tasten betätigt werden.
      Es darf immer nur eine LED aktiv sein.

 

 

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Das Flipflop, auch bistabile Kippstufe genannt kann zwischen 2 Zuständen wechseln, aktiv und nicht aktiv. Das „SR“ ist standardmäßig nicht aktiviert (0) und kann mit einem Impuls am Anschluss „S“ gesetzt werden und wechselt so in den aktiven Zustand (1). Um es wieder rückzusetzen reicht ein weiterer Impuls auf dem Anschluss „R“ und es wird deaktiviert.

Das „SR“ ist rücksetzt dominierend, das heißt, dass es den Anschluss zum Zurücksetzen höher priorisiert. Sollten an beiden Eingängen ein Signal anliegen, so ist das SR immer zurückgesetzt. Bei dem RS ist dies genau gegenteilig, sollten an Setzten und Rücksetzten ein Signal 1 anliegen, so dominiert Setzten a, Ausgang Q.

 

 

 

Übungen:

  1. Erstelle ein neues Projekt namens „BP_2_{Name}“ und realisiere folgende Aufgabenstellung:
    • Mithilfe der Start-Taste soll Q1 aktiviert werden. Durch Betätigung der Stopp-Taste soll Q1 ausgeschalten werden.
    • Erweitere das Programm mit folgender Aufgabenstellung:
      Steuere Q2 über den Schlüsselschalter an.

  2. Das FlipFlop wird mit kurzen Impulsen angesteuert und wechselt so zwischen aktivem und inaktivem Zustand.
    • Ändere nun das Projekt namens „Ampel_1_{Name}“ (Aufgabenstellung 2.2)wie folgt ab:
      Die Lampen bleiben nach Betätigung aktiv und mithilfe der Reset-Taste wird die aktive LED deaktiviert.
      Es dürfen nur die rote und die orangene LED zur selben Zeit aktiv sein.

  3. Erstelle ein neues Projekt namens „Ampel_2_{Name}“:
    • Mit der Reset-Taste wird die orangene LED aktiviert. Mit der Stopp-Taste wird die rote LED aktiviert und die orangene deaktiviert.
      Die rote LED darf nur aktiviert werden, wenn die orangene LED aktiv ist.
      Mit erneutem Betätigen der Reset-Taste wird die orange LED aktiviert.
      Die grüne LED darf nur mit der Start-Taste gestartet werden, wenn die rote und orangene LED eingeschalten sind.
      Die grüne LED deaktiviert die orangene und rote LED.

 

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beliebt

In STEP 7 gibt es die Möglichkeit Signale bzw. Zustände zu speichern. Hierzu wird eine Merker. verwendet z.B. M0.0 ("M" steht für den Verweis, dass es sich um einen Merker handelt und 0.0 ist die Speicheradresse. Die Adressierung ist gleich wie bei den Ein-, bzw. Ausgängen und ergibt sich wie folgt: M0.0; M0.1; M0.2; M0.3; M0.4; M0.5; M0.6; M0.7; M1.0; M1.1; ....

 

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Timer ON - TON

ist ein Timer mit Einschaltverzögerung, sprich der Steuerwert muss länger als die angegebene Zeit auf 1 sein, dann schaltet der durch. Ändert sich der steuerwert auf 0, dann wird der Timer sofort zurückgesetzt

 

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Zählt bei jedem neu angelegten Signal um einen Wert weiter, bis der angegebene Zahlenwert erreicht wurde.

 

Um Zahlenwerte zu speichern gibt es den Speicher MerkerWort (MW), er verwendet 16 Bit (2 Byte) und um ganze Zahlen speichern zu können verwenden wir den Datentyp Integer (Int). Beim Merkerwort wird der selbe Speicher genutzt, wie beim Merker, daher ist darauf zu achten, dass man keine Signalüberschneidung erzeugt.

MW1 beschreibt den Speicherbereich M1.0 bis M2.7, daher kann dieser Bereich nur noch von MW1 genutzt werden, die Merker m1.0 bis M2.7 können nicht verwendet werden!

Der nächste freie Merker wäre M3.0 oder MW3.

 

 

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